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January 25 Der Wegweiser
Der Wegweiser
Du warst des Weges sicherund hast dich doch verirrt.Und noch viel ärgerlicherist, dass es dunkel wird.Du fragst dich, wohin gehst du?Und dir wird bang im Sinn.An einem Kreuzweg stehst duund weißt nicht mehr, wohin.Da ragt in tiefem Schweigenein Pfahl, der Arme hat,und seine Arme zeigen:Zum „Waldsee“ und zur „Stadt“.Nun kannst Du weitergehen,dein Weg ist dir bekannt.Er bleibt dort stehen,wo er von jeher stand.Er selber kann nicht lesen,kennt nicht der Worte Sinn,ist niemals dort gewesenund kommt auch niemals hin.Jedoch, vielleicht nach Stunden,fällt dir wieder ein:Dass du den Weg gefunden,das dankst du ihm allein.Verwittert ist er, staubig,nur ein Stück Holz, nicht mehr –doch es gibt Menschen, glaub ich,die sind wie er.Michael EndeLiebe Grüße aus dem Süden,einen schönen Sonntagund einen guten Start in die neue Woche.HaraldDanke für Deine lieben GästebucheinträgeJanuary 18 Da wo die Berge sindSa 17.01.2009 20:15 (ARD)
January 17 Helene Fischer
Sie hat es geschafft. Helene Fischer hat die "Krone der Volksmusik" 2008 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. January 13 Peter Kraus
Er kann es immer noch… Peter Kraus bringt heute wie vor 50 Jahren die größten Säle zum Kochen... er gibt in atemberaubendem Tempo einen Rock-'n'-Roll-Knaller nach dem anderen zum Besten, von "Sugar Baby" bis "See you later Alligator" begleitet von einer sensationell guten Band, die mit Saxophonstößen und E-Gitarren-Solos das ihre tat, um das Publikum anzuheizen. Eine talentierte Künstlerin
Katie Melua eine junge Künstlerin mit großem Talent. January 05 Der erste Schnee
January 01 Warum?Wie wahr Warum müssen wir warten, bis uns das Leben eine Ohrfeige verpasst, damit innehalten und anfangen nachzudenken? Nachzudenken über den wahren Wert von dem, was wir haben. So einfache Dinge wie Augen haben, um den Sonnenaufgang zu beobachten, Ohren, um unsere Lieblingsmelodie zu hören, oder Hände, um unsere Zuneigung auszudrücken. Oder so wichtige Dinge wie Gesundheit, Familie oder Freunde oder Geld, um an einem warmen Sommernachmittag ein kühles Bier zu trinken. Wer das verstanden hat, sagt, man müsse es nur wollen. Wollen, dass sich in unserem Leben wirklich etwas verändert. Das RindviehMit einem großen Rosenstrauß kam Herr Schulze ins Krankenhaus, wo seine Frau eben von einem Kind entbunden worden war. Außer sich vor Freude, fiel er seiner Frau um den Hals, während die Schwester sich beeilte, das Kind herein zu bringen. Kaum hatte er es gesehen, wurde er kreidebleich: "Das Kind ist schwarz!"
"Erschrick nicht!" rief seine Frau, es ist nicht so wie du vielleicht meinst! Ich hatte einfach zu wenig Milch, um das Kind zu stillen, und da haben sie mir als Amme eine Negerin gegeben, und das hat sich so ausgewirkt, wie du siehst. Aber es wird sich schon geben...."Zu Hause angekommen, setzte er sich hin, um schnell seiner Mutter die Freude mitzuteilen. "Mutter", schrieb er, "ich komme gerade aus dem Krankenhaus.Nun haben wir endlich nach acht Jahren ein Kindchen bekommen, wir sind sehr glücklich. Nur weißt Du, Mutter, Anna hatte nicht genug Milch, um das Kleine zu stillen, da haben sie ihr im Krankenhaus als Amme eine Negerin gegeben, und das hat sich auf das Kind ausgewirkt. Es ist schwarz. Das wird sich aber mit der Zeit schon geben.....""Lieber Sohn," schrieb die Mutter zurück, "auch mich freut es außerordentlich, dass ihr nun endlich ein Kind habt. Was die Sache mit der Amme betrifft, so kann ich dir nur sagen, dass es mir ähnlich ergangen ist, als ich dich zur Welt brachte. Wir hatten damals eine Kuh, und da habe ich dich an deren Euter angelegt, und seitdem bist und bleibst du das größte Rindvieh auf dieser Welt.Das neue Jahr
Jedes Jahr vollziehen die Menschen den üblichen Jahreswechsel. Ein altes geht, ein neues kommt. Auch wenn sich nicht alle Wünsche und Pläne des alten erfüllt haben, es hat einem neuen Jahr Platz zu machen. In der Regel geschieht das auch völlig reibungslos. Die Menschen feiern und wünschen sich alles Gute. Dann kehren sie mit guten Vorsätzen in ihren Alltag zurück. Hin und wieder gibt es aber doch kleine Ungereimtheiten. Eine solche trug sich vor ein paar Jahren zu, es ist also noch nicht einmal so lange her. Damals versammelten sich im Himmel zum Jahresende pünktlich alle am Jahreswechsel Beteiligten, jeder streng nach seiner Rangordnung plaziert. In der ersten Reihe war dem eben eintreffenden Alten Jahr ein Ruheplatz bereitgestellt worden. Gleich daneben stand ein zweiter Sitz noch leer - jener für das zu begrüssende Neue Jahr. Anfangs dachte sich keiner etwas dabei, waren doch alle überpünktlich erschienen. Einer nach dem andern wurde aber etwas unruhig. "Unüblich!" raunte ein Engel, "Nun müssen wir bald anfangen mit der Übergabe, sonst werden wir bis Mitternacht nicht fertig werden.“ Und das abtretende Alte Jahr fügte hinzu: „Ich denke, wir müssen das Neue Jahr umgehend suchen, sonst stünde eventuell gar das Ende der Zeiten vor der Tür.“ So schwärmte Gross und Klein aus und hielt Ausschau, ob sich das Neue Jahr nicht etwa hinter einem vergessenen Stern versteckt hätte. Nach Minuten verzweifelter Suche wurde es endlich aufgespürt. In einem kleinen Winkel gleich neben der Himmelspforte hatte es sich verkrochen. "Was hast Du dir dabei nur gedacht?“ wollte der heilige Petrus leicht ungeduldig von ihm wissen, „Du bringst mit deinem Verhalten den ganzen Weltenlauf durcheinander!" - "Ich hatte etwas Angst", erwiderte das Neue Jahr leise: „Seht, alleine soll ich während dreihundertfünfundsechzig Tagen die Verantwortung für die ganze Welt tragen. Wenn ich nun einen Fehler mache? Wenn ich etwas übersehe oder vergesse? Diese Verantwortung ist zuviel für mich allein." Der heilige Petrus nickte, dachte kurz nach und antwortete dann verständnisvoll: "Die ganze Verantwortung zu tragen ist gewiss eine grosse Aufgabe. Fehler können geschehen und bleiben nicht folgenlos, auch das ist richtig. Aber ich bin überzeugt, mein liebes Neues Jahr, dass gerade Du am besten dazu geeignet bist. Du bist frisch an Kräften, gänzlich unverbraucht und noch voller Hoffnung. Es kommt nicht darauf an, die beste Lösung immer gleich zur Hand zu haben. Viel wichtiger ist es, das Du alles aus Liebe zu den Menschen tust und mit der guten Absicht, nicht leichtfertig mit Deiner Zeit umzugehen. Ich glaube, gutes Neues Jahr, ein besseres Jahr als Dich hätte zur Zeit niemand finden können. Und eines soll Dir Mut machen: Auch wenn Du nicht fertig wirst mit Deiner Arbeit, es kommt nach Dir wieder ein Neues Jahr. Manche Dinge brauchen Zeit und machen viel Mühe, aber einmal müssen sie begonnen werden. Das ist nun Deine Aufgabe." Das Neue Jahr blickte in die Runde, wo sich in jedem Blick Erwartung und Ermutigung spiegelte. Es nickte dem heiligen Petrus zu, der nahm das Neue Jahr an der Hand und führte es entschlossen zur Himmelspforte. Die Zeit war knapp geworden. Schnell wurde die Arbeit des Alten Jahres verdankt, und die Himmlischen gaben dem Neuen letzte gute Ratschläge mit auf den Weg. Damit begann es dann endgültig, dieses Neue Jahr...
Helfen wir dem neuen Jahr seine Angst zu überwinden, helfen wir ihm dir große Last der Verwantwortung zu tragen - jeder für seinen Teil. Beherzigen wir die Wünsche von Petrus und versuchen wir alles aus Liebe zu den Menschen und in guter Absicht zu tun und nicht leichtfertig mit unserer Zeit umzugehen. Ich bin überzeugt, dass wir sagen können: "Yes, we can!" In diesem Sinne wünsche ich euch allen für das neue Jahr alles Gute, vor allem Gesundheit. |
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