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Kathrin auf großer ReiseEndlich ist es so weit! Diplomarbeit frisch abgegeben, die Nase ziemlich voll von der ganzen Lernerei der letzten Jahre, und endlich Zeit! Die nächsten 4 Monate kann ich tun und lassen was ich will, und endlich mein Traumland Australien bereisen:-) Besonders freu ich mich auf ne Tauchsafari am Great Barrier Rieff, ne Reittour durch dich Blue Mountains, sowie endlich mal einen Koalabär zu knuddeln:-) Juhu, ich bin schon ganz aufgeregt... So beginnt der Reisebericht v
on Kathrin Dreher der uns von Australien über Thailand und Laos nach Vietnam bringt. Wer die Erlebnisse von Kathrin mit verfolgen will kann dies unter dem Link 24 november Helene FischerFreundeIn glücklichen Tagen ist niemand allein, Bedenke, Die kommen nie mehr zu Dir zurück, KSC weiter oben dabeiHajnal und Freis treffenDer KSC bleibt weiter oben dran
Karlsruhe - "Ich muss meiner Mannschaft ein riesen Kompliment machen", KSC-Coach Edmund Becker war stolz auf sein Team, das "über weite Strecken sehr gut gespielt hat." Mit 2:1 bezwang der Karlsruher SC Hertha BSC Berlin und ließ sich dabei auch durch einen Rückstand nur kurzzeitig aus dem Konzept bringen. So könnten Fußballfeste übrigens immer beginnen: Kein Pfeifen gegen die Auswärtsmannschaft, als sie den Platz betritt. Ein komplettes Stadion feiert alle Spieler, egal zu welcher Mannschaft sie gehören. Was Fanfreundschaft möglich macht. Wie trostlos ein Kick ohne Support sein kann, demonstrierten die Fans, als sie die ersten Minuten das Spiel ohne Anfeuern verfolgten. Eine Aktion des Fanprotests. Doch lange war es im Stadion nicht leise. Ein Spielbericht von Philipp Schätzle Ohne großes Abtasten begannen beide Mannschaften. Während sich Bradley Carnell fit meldete, musste Becker wie befürchtet neben den Langzeitverletzten auch auf Christian Timm verzichten. Für ihn rückte Sebastian Freis in die Startformation, der über die rechte Seite immer wieder nach vorne rückte. Über rechts leitete der KSC auch seine erste große Chance ein, als Massimilian Porcello Andreas Görlitz schickte, dessen Flanke Edmond Kapllani aber nicht im Tor unterbringen konnte. In der 22. Minute hatten die 29.217 Zuschauer im Stadion den Torschrei auf den Lippen, als die Berliner Abwehr einen Kopfball von Maik Franz nach Ecke von Tamas Hajnal, mit Mühe von der Linie kratzte. Der KSC hatte nun deutlich Übergewicht im Spiel erlangt, aber wie so oft konnten die in weiß spielenden Hausherren, dies nicht zum Torerfolg nutzen. So auch Kapllani, als er in der 24. Minute allein auf Hertha-Keeper Jaroslav Drobny zulief, sich dann aber den Ball zu weit vorlegte. Wie aus dem Nichts kam dann die Führung für Berlin in der 34. Minute. Nach Fehlpass von Michael Mutzel zog Hertha-Torjäger Marko Pantelic aus knapp 20 Metern ab und traf unhaltbar für Jean-Francois Kornetzky ins Toreck. Ein Treffer, der den Spielverlauf der ersten Halbzeit auf den Kopf stellte. Der KSC wirkte geschockt und brachte bis zur Pause nicht mehr viel zustande. Freis erlöst den Wildpark
Ungarns Fußballer des Jahres 2007, Tamas Hajnal, traf zum vierten Mal für den KSC. (Foto: ka-news) In der Halbzeit musste dann Carnell in der Kabine bleiben. Beim Südafrikaner ging es aufgrund der Adduktorenprobleme nicht mehr weiter. Für ihn kam Sanibal Orahovac ins Spiel, der mächtig Dampf machte. "Wir wollten trotz des Rückstandes weiter Fußball spielen", gab Becker in der Kabine seine Mannschaft die Marschroute für die zweite Hälfte der Partie vor. Seine Mannschaft machte sich sofort daran dies umzusetzen. Die erste Möglichkeit jagte der engagierte Freis aus spitzem Winkel noch über das Tor. Besser machte es dann Hajnal in der 56. Minute. Im Fallen schoss Ungarns frischgebackener Fußballer des Jahres 2007 nach Zuspiel von Christian Eichner den Ball in Maschen. "Ein genial gemachtes Tor", kam das Lob von seinem Trainer. Zehn Minuten später jubelte der Wildpark erneut. Freis, von Kapllani geschickt, lies Feund und Feind stehen und sprintete über das halbe Spielfeld, umkurvte noch Herthas Torhüter und schob zur verdienten Führung ein. Der Stürmer krönte mit seinem zweiten Bundesligatreffer seine starke Leistung. "Ein sehr gute Konter", wie auch Hertha-Trainer Lucien Favre anerkennen musste. Der KSC machte weiter Druck und war dem 3:1 näher als die Gäste dem Ausgleich. 60 Prozent Ballbesitz und ein Eckenverhältnis von 7:1 sprechen eine deutliche Sprache. Der Karlsruher SC bleibt weiter auf Platz Vier. Einen weiteren Grund zu feiern gab es im Wildpark: Willi Wildpark hatte heute seinen ersten Geburtstag. Exakt vor einem Jahr kam das "schweinische" Maskottchen des Karlsruher SC ins Stadion geschwebt - eine eher unnatürliche Fortbewegungsweise für einen Keiler. Zur großen Geburtstagsparty waren auch die Spessarter Eber und der Eisbär der BG gekommen. Die Geburtstagstorte brachte übrigens Herthino, Maskottchen der heutigen Gäste, mit. Mit dem Sieg bleiben die Badener weiterhin auf dem vierten Platz der Bundesliga mit nun 26 Punkten und einem ausgeglichenem Torverhältnis. In einer Woche reist der KSC dann nach Cottbus. Dort müssen die Blau-Weißen auf Franz verzichten, der heute seine fünfte gelbe Karte sah. Eine Woche später geht es in den Ruhrpott zum VfL Bochum, bevor die Hinrunde mit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV am 15. Dezember seinen Abschluss findet. Meldung vom Freitag, 23. November 2007 © ka-news 2007 23 november Luigi Colani – Bleiben oder gehen??Luigi Colani – Bleiben oder gehen??Wer kennt Colani nicht? Luigi Colani wurde 1928 als Sohn eines Schweizer (Bündner aus Madulain) Filmarchitekten und einer Polin geboren. Da seine Eltern ihn früh zu Kreativität erziehen wollten, gaben sie ihm kein Spielzeug, sondern richteten für ihn eine Bastelkammer ein, in der er sein Spielzeug selber bauen sollte. Mit vier Jahren konnte der junge Colani schon löten und bastelte aus den verschiedensten Werkstoffen, ob nun Holz, Eisen, Gips oder Ton seine Flugzeuge, Schiffe oder Autos. 1946 studierte er Bildhauerei und Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, 1949 bis 1952 studierte er Aerodynamik an der Pariser Sorbonne. Kurzfristig arbeitete er bei der Douglas Aircraft Company im Bereich Neue Materialien, bevor er 1953 in Frankreich Kunststoffkarosserien für die Autoindustrie mitgestaltete und dies ab 1955 in Berlin fortsetzte. In den 1960er Jahren erweiterte er seine Designtätigkeit auf Möbel und Gebrauchsgegenstände.
Seine Formensprache zeichnet sich durch rundliche, von rechten Winkeln freie Entwürfe im „Biodesign“ aus, die organische Formen nachahmen, und von Luigi Colani mit ihrer besseren Ergonomie begründet werden. Beispielhaft für diesen Anspruch ist die Kugelküche. Während zahlreiche seiner kleineren Gebrauchsgüter (Badezimmer-Armaturen, Fernseher, Computermäuse) bei Liebhabern Verbreitung gefunden haben, wurden seine Entwürfe für Lkw u. a. für Larag und DaimlerChrysler und Sportwagen aus „praktischen Gründen“ nicht in Serienprodukte überführt, obwohl der Treibstoffverbrauch seiner Kreationen deutlich, im Fall des Lkw um 1/3, niedriger lag als bei den Serienfahrzeugen. Zudem erhöhte sich die Höchstgeschwindigkeit eines von ihm nur aerodynamisch umgebauten Ferrari enorm. Colani ist auch ein Meister der Selbstdarstellung, der sich mit bissigen Kommentaren zu den Arbeiten seiner Kollegen nicht zurückhält. Colani ist Honorarprofessor an der Hochschule für Künste Bremen. Luigi Colani hat seinen Wohnsitz im Karlsruher Ortsteil Neureut. Vom 1. Mai 2004 bis zum 30. September 2005 fand die große Ausstellung COLANI – Das Lebenswerk im Karlsruher Kongresszentrum (Nancyhalle) statt. Auf 4000 Quadratmetern wurden die wichtigsten Schlüsselwerke des Designers Luigi Colani aus fünf Jahrzehnten gezeigt. In den Licht durchfluteten und in den sechziger Jahren im Zuge der Bundesgartenschau erstellten Ausstellungshallen waren über 1000 Großobjekte, Modelle und Entwurfszeichnungen zu sehen. Allein im Jahre 2004 haben mehr als 60.000 Menschen die Ausstellung in Karlsruhe besucht. Nach Schließung der Ausstellung im September 2005 hat sich in Karlsruhe eine Initiative gegründet, mit dem Ziel, das Lebenswerk Luigi Colanis dauerhaft in einem künftigen Colani-Museum in Karlsruhe zu präsentieren. Auf Wunsch des Designers sollen die Exponate auch weiterhin in der dafür geeigneten Nancyhalle gezeigt werden. Inzwischen hat die Stadt Karlsruhe grünes Licht f Aufgrund des hohen Renovierungsaufwands für die Nancyhalle sucht der Förderverein Sponsoren aus Industrie und Handel, die bereit sind, sich an den Kosten für die Erhaltung der Ausstellungshalle zu beteiligen. Die Ausstellung ist seit 10. September 2007 bis zunächst 31.12.2007 wieder täglich geöffnet.
Sind die nicht blöd die Karlsruher. Colani tut doch auch etwas für das Image der Stadt. Wieso lassen sie dann Colani ziehen. 17 november Blitze und RaumfahrzeugeVergleiche des Unvergleichlichen - 06
Vergleiche des Unvergleichlichen – 06Die 629 km langen Schienen des U-Bahn-Netzes von Tokio würden ausreichen, um einmal den größten Berg des Sonnensystems, den Olympus Mons auf dem Mars, zu umrunden. Der Grand Canyon ist 446 km lang und durchschnittlich 1,6 km tief. Um dies zu erschaffen, hat der Colorado alle fünf Jahre eine Gesteinsschicht von der Dicke einer Telefonkarte abgetragen, und das etwa 10.000.000 Jahre lang. Chauvet-HöhleHöhleWelche 1995 entdeckte Höhle beherbergt die ältesten steinzeitlichen Felsmalereien Europas?Die ältesten Felsmalereien Europas finden sich in der nach ihrem Entdecker benannten Chauvet-Höhle im Ardechètal in Südfrankreich. Sie sind rund 30.000 Jahre alt.
Die Chauvet-Höhle befindet sich in der Nähe der Kleinstadt Vallon-Pont-d'Arc im Tal der Ardèche in Südfrankreich. Sie enthält über 300 Wandbilder mit mehr als 400 Tierdarstellungen, die durch die Radiokarbonmethode (C14-Methode) auf ein Alter zwischen 33.000 und 30.000 Jahren datiert wurden. Es handelt sich also um die ältesten bisher bekannten Höhlenmalereien und Höhlenzeichnungen der Welt. Der Eindruck einer Fälschung kann sich auf Grund der 'unglaublich' hohen Qualität der Malereien aufdrängen, doch ist eine Fälschung allein schon auf Grund der Versinterung der Farbaufträge auszuschließen. Dennoch gibt es nach wie vor unsinnige Fälschungsvorwürfe von Seiten prominenter "Chronologiekritiker" [1].
Die Höhle wurde im Dezember 1994 durch Jean-Marie Chauvet entdeckt. Die Höhle ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da jede messbare Veränderung der Luftfeuchtigkeit zur Zerstörung dieser unschätzbaren Fundstätte führen würde. Selbst die autorisierten Forscher des Teams aus Archäologen, Paläontologen und Kunstgeschichtlern dürfen nur in Abständen wenige Stunden dort Einblick nehmen. Die Höhle war noch während der Eiszeitepoche durch einen herabfallenden Felsen völlig für die Außenwelt verschlossen worden. Lediglich Insekten hatten Zugang.
Die Darstellungen zeigen Wollnashörner, Wildpferde, Löwen und andere eiszeitliche Tiere. Die Knochenfunde sind in großer Zahl solche von Bären. Die Fachleute fragen sich, ob es hinreichende Anhaltspunkte gibt, von einem Bärenkult zu reden. Seltsamerweise finden sich zugleich nahezu keine Mammutknochen, obwohl etliche Felszeichnungen diese abbilden. Daneben gibt es eine Vielzahl von im feuchten Lehm erhalten gebliebenen Fußspuren, wie die Reportage der Süddeutsche Zeitung vom Januar 2005 berichtet. Ein Spezialist rätselt gegenwärtig, ob nachweisbar ist, dass die Domestizierung von Hunden schon mehrere Tausend Jahre früher belegbar ist, als es der bisherige Forschungsstand ausweist. Schönheit
11 november Mundartlexikon - Buchstabe HSo heute geht's wieder weiter mit dem MundartlexikonMundartlexikon – Buchstabe H
FernwehDas Fernweh treibt mich immer wieder. Wenn ich Reiseberichte lese, juckt es mich immer wieder. Ich könnte mir auch vorstellen, im Ruhestand auszuwandern. Mein Fernweh kann ich einigermaßen stillen, wenn ich Reiseberichte lese. Ich bin dann in Gedanken mit unterwegs. Seit einiger Zeit habe ich den Reisebericht "Westwärts um die Welt" i
MadeiraWer kennt Madeira die Blumeninsel im Atlantik. Auch hierzu habe ich einen Reisebericht im Internet gefunden. Ein Ehepaar hat über seinen Urlaub auf Madeira berichtet. Er zeigt, dass man auf Madeira u. a. auch herrlich wandern kann. Um euch einen Vorgeschmack machen zu machen, stelle ich Bilder von Madeira in meinen Space. Wen der Reisebericht interessiert: Ihr findet ihn unter http://www.umdiewelt.de/Europa/Suedeuropa/Portugal/Reisebericht-2876/Kapitel-0.html. Das Ehepaar hat in seinem Reisebericht auch die Verkehrssituation auf Madeira geschildert und zwei Videos gedreht. Die Videos findet ihr unter
Viel Spaß beim Anschauen. KSC - Werder BremenKlatsche für den KSC
Nach viermal zu Null nun 0:4
Bremen - Stark angefangen und stark nachgelassen hat der KSC bei seinem Auftritt beim SV Werder Bremen vor etwa 1.400 mitgereisten Fans der Karlsruher unter den rund 40.000 Zuschauern im Weserstadion. "Es war ein ähnliches Spiel wie gegen Leverkusen oder München", resümierte KSC-Coach Edmund Becker. "Das zeigt, dass wir noch einiges zu tun haben. Die Niederlage wird uns aber nicht aus der Bahn werfen."
Die medizinische Abteilung hatte unter der Woche ganze Arbeit geleistet und so konnte Becker die gleiche Startformation aufs Feld schicken, die zuletzt drei Punkte gegen den MSV Duisburg holen konnte. Neben den beiden angeschlagenen Michael Mutzel und Maik Franz bekam auch Edmond Kapllani im Sturm erneut seine Chance.
Der Spielbericht von Philipp Schätzle
Kapllani war es auch, der die erste Tormöglichkeit der Karlsruher hatte. Aber der Albaner verfehlte knapp das Bremer Tor. Nach der stürmischen Anfangsphase der Gastgeber spielten die Gäste gut und gefällig mit. Doch der Mut wurde bitter bestraft. Bremens Mittelfeld-Regisseur Diego sah, dass KSC-Keeper Jean-Francois Kornetzky in seinem zweiten Bundesligaspiel etwas zu weit vor dem Tor stand. Per Heber aus 20 Metern traf der kleine Brasilianer, den die Karlsruher nicht in den Griff bekamen, zur Führung der Hausherren.
Geschockt durch den ersten Gegentreffer seit 433 Minuten überließen die Badener im Anschluss Werder das Spielfeld und hatten Glück, als Leon Andreasen nach einer halben Stunde aus 20 Metern nur den Pfosten trifft. Wie das Kaninchen vor der Schlange warten die in Blau spielenden Karlsruher am eigenen Strafraum auf die Angriffe der Bremer. Lediglich an Kornetzky lag es, dass der Rückstand nicht bereits jetzt schon größer wurde.
Der KSC kam nicht mehr ins Spiel
In der 45. Minute war dann aber auch der Elsässer Keeper machtlos. Nach einem Freistoß für den KSC ging es ganz schnell. Daniel Jensen fing den Ball ab und schickte Diego, der sich von niemandem mehr aufhalten ließ. Nach feinem Solo vollstreckte er hart und flach zum 2:0-Pausenstand.
Auch nach der Pause wirkten die Karlsruher verunsichert, erst langsam kamen sie besser ins Spiel - Chancen blieben allerdings aus. Für die letzte halbe Stunde setzt Becker auf verstärkte Offensive. Für den glücklosen Kapllani schickte er Alexander Iashvili aufs Feld und der linke Verteidiger Christian Eichner muss Stürmer Sebastian Freis Platz machen. Doch den erhofften Schwung brachten die Wechsel nicht.
Weiter auf dem vierten Platz
Vielmehr legte die Bremer, die bereits ihr fünftes Heimspiel in Folge gewinnen konnten, nach. In der 66. Minute setzte sich Markus Rosenberg auf rechts durch und konnte ungehindert auf den im Strafraum lauernden Hugo Almeida flanken, der völlig freistehend einköpfen konnte. Den 4:0-Endstand markierte Naldo, als er in der 76. Minute am Elfmeter-Punkt am höchsten stieg und einen Freistoß von Jensen einköpfte.
Für den KSC heißt es nach der derben Schlappe nun, Wunden zu lecken und in den kommenden zwei bundesligafreien Wochen wieder Kräfte sammeln. Und vielleicht hilft auch ein Blick auf die Tabelle, denn der KSC steht als Aufsteiger immer noch auf dem vierten Rang mit - und das ist das wichtigste - mindestens elf Punkten Abstand auf einen Abstiegsplatz. Am Freitag, 23. November, empfängt der Karlsruher dann SC Hertha BSC Berlin.
Meldung vom Samstag, 10. November 2007 © ka-news 2007 05 november KSC - aktuelle TabelleKSC - MSV Duisburg - Wieder ein SiegKapllani verschießt ElfmeterEggimann setzt die KSC-Erfolgsstory fort
Karlsruhe - Der Karlsruher SC bleibt weiter auf Erfolgskurs. Mit einem verdienten 1:0 konnten sich die Badener im Duell der beiden Bundesliga-Aufsteiger im Wildparkstadion gegen den MSV Duisburg durchsetzen. Dagegen nimmt die Torflaute von Torjäger Edmond Kapllani dramatische Formen an. Wie angekündigt schickte KSC-Trainer Kapllani wieder von Anpfiff an auf den grünen Rasen. Dazu sollten Christian Timm und Bradley Carnell sowie Massimilian Porcello Druck auf die Duisburger Abwehr erzeugen. Mit Erfolg. "Wir waren praktisch nicht auf dem Feld", ärgerte sich Gästetrainer Rudi Bommer nach der Partie. "Uns fehlte die Kampfbereitschaft, wir haben nicht mit Leidenschaft gespielt - das alles hatte uns der KSC in der ersten Halbzeit voraus." Besonders der pfeilschnelle Christian Timm sorgte mit seinen Läufen auf der rechten Seite immer für Gefahr und Verwirrung im Duisburger Abwehrverband, der sich oft nur mit Fouls zu helfen wusste. Der Spielbericht von Philipp Schätzle Ein Freistoß - allerdings nicht nach einem Foul, sondern nach einem Handspiel - brachte dann in der 29. Minute die Führung für die in weiß spielenden Karlsruher. Spielmacher Tamas Hajnal brachte den Ball von rechts hoch in den Strafraum. Dort sprang Kapitän Mario Eggimann am höchsten und köpfte das Leder unhaltbar in die Maschen. Auch nach der Führung blieb der KSC weiter am Drücker und hatte mehrmals die Möglichkeit zu erhöhen, wie in der 39. Minute, als Porcello eine Flanke von Andreas Görlitz volley knapp über das MSV-Tor jagte. "In der ersten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Mario hat überragend gespielt und seine tolle Leistung mit dem Tor gekrönt", sagte der KSC-Coach. Unterdessen geht das Drama um den erfolglosen Kapllani weiter. Seine größte Chance aus dem Spiel heraus hatte der Albaner kurz vor der Pause, als er es nicht schaffte, den Ball aus aussichtsreicher Position über die Linie zu drücken. Den Zorn seines Trainers zog sich Kapllani dann in der 87. Minute zu. Als der Schiedsrichter nach einer Notbremse von Björn Schlicke an Hajnal auf Strafstoß für den KSC und Rote Karte für den MSV-Verteidiger entschied. Kapllani schnappte sich den Ball und verschoss. "Es ist der falsche Weg, sich das Glück erzwingen zu wollen", kommentierte Becker die Situation. "Treffsicherheit muss man sich hart erarbeiten, die kommt nicht einfach so. Das kommt halt raus, wenn Spieler sich nicht an Absprachen halten." Als Konsequenz wechselte Becker den erfolglosen Schützen aus. Als Schützen vorgesehen waren Hajnal und Porcello. Mutzel musste verletzt raus Nach dem Seitenwechsel kamen die Zebras besser ins Spiel. Sie begannen gleich mit zwei Ecken. Die erste strich knapp über das Tor. Bei der zweiten fischte Miller-Stellvertreter Jean-Francois Kornetzky den Ball aus der unteren Torecke. Auf der andern Seite hatte dann aber auch der Karlsruher SC eine große Chance, als Eggimann einen Flugkopfball nach einer Ecke knapp neben das Duisburger Gehäuse setzte. Nach der Pause hat Duisburg Druck gemacht, da hat uns dann etwas die Kraft gefehlt. Die Überlegenheit, die der Gastgeber in der ersten Halbzeit an den Tag gelegt hat war dahin und das große Zittern begann. Besonders die Auswechslung von Michael Mutzel, der in der ersten Halbzeit einer der auffälligsten Akteure auf dem Rasen war, machte sich bemerkbar. Der Mittelfeldspieler hatte sich das Knie verdreht. "Auf den ersten Blick nichts schlimmes" beruhigte Becker auf bange Fragen. Godfried Aduobe kam für ihn in der 63. Minute. Zum Spitzenspiel nach Bremen Phasenweise kamen die Weißen nun nicht mehr aus dem eigenen Strafraum heraus. "Nach der Pause hat Duisburg Druck gemacht, da hat uns dann etwas die Kraft gefehlt", so Becker. Der MSV drückte enorm auf den Ausgleich. Die wenigen Kontermöglichkeiten der Blau-Weißen liefen bis zum MSV-Strafraum blitzschnell und brandgefährlich. Doch "der finale Pass war immer viel zu ungenau", bemängelte Becker, das erlösende 2:0 wurde leichtfertig vertändelt. Selbst der Elfmeter konnte nicht genutzt werden, um wenigstens die letzten Spielminuten etwas Ruhe bekommen. So mussten 27.714 Zuschauer im Wildparkstadion bis zum Schluss um den Sieg, der am Ende dann allerdings auch verdient war. Für den KSC ist der Sieg das sechste Bundesligaspiel in Folge ohne Niederlage - fünfmal blieben die Karlsruher dabei ohne Gegentor. Nun hat der KSC nach gut einem Drittel der Saison 23 Punkte auf dem Konto und steht wieder auf dem vierten Platz der Bundesligatabelle. Am kommenden Samstag tritt die Wildparkelf dann bei Werder Bremen an. Die Partie im Weserstadion ist das Topspiel des 13. Spieltages. Die Gastgeber rangieren mit einem Punkt Vorsprung auf dem dritten Platz in der Tabelle. Meldung vom Sonntag, 4. November 2007 © ka-news 2007
04 november AusspannenAusspannenDas Wort "Ausspannen" unter der Lupe.Wenn sich über die Feiertage die liebe Familie ankündigt, bleibt meist nur wenig Gelegenheit zur Erholung. Dabei wollte man die freie Zeit doch nutzen, um einmal auszuspannen – schließlich ist man das ganze Jahr über eingespannt wie der Ochs vor dem Karren. Als Ausdruck für "sich erholen" existiert das Wort ausspannen im Deutschen bereits seit dem 16. Jahrhundert. Es bezieht sich auf das Absträngen beziehungsweise Ausspannen von Zugtieren. Während wir Menschen uns meistens freiwillig einspannen lassen, benötigen wir beim Ausspannen hin und wieder Hilfe. 03 november KSC - Stadion und keine EndeDer Termin wanktWann erfolgt Ausbau des Wildparkstadions?Karlsruhe - Die endgültige Entscheidung über den Ausbau des Wildparkstadions soll am Dienstag, 13. November, im Karlsruher Gemeinderat gefällt werden. Das kündigte Oberbürgermeister Heinz Fenrich jedenfalls vor rund zwei Wochen an (ka-news berichtete). Jetzt scheint der Termin aber schon wieder zu wanken, wie das "Badische Tagblatt" berichtet. Der angestrebte Baubeginn in der Sommerpause der Saison 07/08 dürfte dann nicht mehr zu halten sein. Nachdem KSC-Präsident Hubert H. Raase bekannt gegeben hatte, dass man sich nach dem Scheitern der Verhandlungen mit Fenrich nun den Fraktionen zuwenden wolle, sieht es so aus, als würde die Entscheidung und damit der Baubeginn erneut verschoben. Fenrich wollte von den Fraktionen bis Anfang November Vorschläge haben, wie die Verhandlungen nochmals in Gang gebracht werden können. Vor Mitte kommender Woche wird es diese Vorschläge aber nicht geben, weil erst dann die Gespräche zwischen dem KSC und Vertretern der Gemeinderatsfraktion über die Bühne gehen. Eine Fehleinschätzung der KSC-Führung? Die CDU meint, sie sei demnach wohl erst am Tag vor der nächsten Ratssitzung in der Lage eine Stellungnahme abgeben zu können. Bei der SPD sieht es kaum anders aus. Ob der Gemeinderat dem KSC weiter entgegen kommt, als Fenrich dies bisher tat, ist sowieso fraglich. Bereits im Frühjahr, als nach Ansicht des KSC noch über deutlich ungünstigere Mietkonditionen diskutiert wurde, sprach die SPD schon vom "Ende der Fahnenstange", und auch die CDU machte damals deutlich, dass irgendwann Schluss sein müsse. Fenrich kam dem Verein jedoch inzwischen weit entgegen. Ohne Rücksprache mit dem Gemeinderat bot er sogar an, auf eine Mindestmiete verzichten zu wollen. Ob der Gemeinderat da mitspielt, ist völlig offen, genau so die Frage, was sich Raase angesichts dieser Situation von den Gesprächen mit den Fraktionen eigentlich verspricht. Möglicherweise handele es sich um eine Fehleinschätzung seitens der KSC-Führung, meint dazu der Gemeinderat. Kritik an Forderung nach Höchstmiete Die SPD zeigt außerdem Verwunderung darüber, dass Raase jetzt auf die Fraktionen zugehen will, nachdem Ende August ein Gesprächsangebot seitens der SPD unbeantwortet blieb. "Grob fahrlässig" sei dieses Versäumnis gewesen, meint Lüppo Cramer, Fraktionschef der Karlsruher Liste und KSC-Verwaltungsrat. Doch er sieht wenigstens neue Bewegung in der Debatte um den Stadionausbau, ganz im Gegensatz zu CDU-Fraktionschef Wolfram Jäger, der immer größere Zweifel hegt. CDU und SPD kritisieren die Forderung des KSC nach einer Höchstmiete für die zweite Liga. Im Frühjahr habe der Verein noch selbst angeboten, in der zweiten Liga 2,25 Millionen Euro jährlich zu zahlen, in guten wie in schlechten Zeiten. Die Stadt sei dem Verein inzwischen entgegen gekommen und habe auf eine Mindestmiete verzichtet. In schlechten Zeiten drohe dem KSC also von dieser Seite keine Gefahr. "Der ganzen Stadt, nicht nur einem Verein verpflichtet" Warum dann aber in guten Zeiten nicht die Möglichkeit besteht, mehr als diese 2,25 Millionen Euro zu bezahlen, ist für Jäger schlichtweg nicht nachvollziehbar. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Florian Furtak spricht von einer "Rolle rückwärts" - man sei zwar bereit, mit dem Verein zu reden, der KSC müsse sich aber auch im Klaren sein, dass seitens der Stadt die Spielräume ausgeschöpft sind. "Wir wollen zwar das Stadion", heißt es aus der SPD-Fraktion, "doch wir sind der ganzen Stadt und allen Bürgern verpflichtet, nicht nur einem Verein." (phf) Meldung vom Freitag, 2. November 2007 © ka-news 2007
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