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    April 29

    Glück

     

    Sei glücklich,

    wenn die Sonne glutrot aus dem Morgen taucht.

    Sei glücklich,

    wenn der sanfte Wind dir einen Kuss auf die Lippen haucht.

    Sei glücklich,

    wenn ein Blümchen Dir den Kopf entgegen reckt.

    Sei glücklich,

    wenn ein Vogel zwitschernd Dich aus deinen Träumen weckt.

    Sei glücklich,

    über den Moment, den Dir die Welt beschert.

    April 28

    Anita und Peter erobern die Welt

    Hallo Leute,

    Anita und Peteres wird Zeit für neue Fotos.

    Juhui, nun ist es soweit! Knapp ein Jahr planten wir unsere Reise um die Welt, die ca. 8 Monate dauern soll. Unser Start ist in Peru das Land der Inkas. Unsere Reiseroute sieht folgendermassen aus: Südamerika-Neuseeland-Australien-Südostasien. Anita und Peter reisen um die Welt und wir sind fast live dabei. Also viel Vergnügen

    Er kommt!!!!!!!

    Wer kommt? Hansi Hinterseer kommt am Samstag (03.05.2008) um 20:15 Uhr in der ARD


    Da wo die Freundschaft zählt

    Heimatfilm, Österreich, Deutschland 2007
    Regie: Heidi Kranz
    Buch: Eduard Ehrlich
    Als Hansi Sandgruber (Hansi Hinterseer) in den Wäldern um seinen Tiroler Heimatort Schönbichl unterwegs ist, beobachtet er aus der Ferne einen Wilderer. Auf Grund der großen Entfernung kann er jedoch nicht erkennen, um wen es sich bei dem Schützen handelt. Kurz darauf lernt er die sympathische Lisa (Elisabeth Lanz) kennen, die als Pflegerin im Altenheim arbeitet. Dann aber entdeckt er durch Zufall Jägerwerkzeug in Lisas Gepäck - sollte sie die Wilderin sein? Vom neuen Bürgermeister Lois Mostberger (Christoph Fälbl) erhofft Hansi sich Hilfe bei der Suche nach dem Wildschütz. Allerdings zeigt der nur wenig Interesse an dem Fall - der eitle Mostberger verwendet seine ganze Energie auf ein lukratives und prestigeträchtiges Projekt der skrupellosen Geschäftsfrau Viktoria Perterer (Anja Kruse): Mit einer überdachten Skipiste will sie den Massentourismus nach Schönbichl holen. Und in dem charmanten Baron Friedrich von Lien (Max Tidof) scheint Viktoria einen finanzkräftigen Investor zu finden. Um den Weg für das gigantische Projekt frei zu machen, will der Bürgermeister sogar das Altenheim der Gemeinde abreissen lassen. Mit einer kritischen Reportage versucht Hansis Frau, die TV-Reporterin Christl (Simone Heher), die Öffentlichkeit auf das skandalöse Vorhaben aufmerksam zu machen. Als der Baron sich in die attraktive und idealistische Altenpflegerin Lisa verliebt, schmiedet die intrigante Viktoria einen Plan, um ihren Hauptinvestor nicht zu verlieren. Mit Mostberger Hilfe legt sie eine falsche Fährte und bringt Lisa so in den Verdacht, tatsächlich die gesuchte Wilderin zu sein. Die Rechnung scheint aufzugehen: Lisa wird von der Polizei in Untersuchungshaft genommen. Allerdings ahnen Hansi, seine Schwester Kathl (Evamaria Salcher), Christl und Irmi, dass bei dem Fall etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Durch einen cleveren Trick gelingt es ihnen, Lisas Unschuld zu beweisen, den wahren Wildschütz zu überführen - und das Seniorenheim vor dem Abriss zu bewahren.
    Anja Kruse - Kurt Weinzierl - Elisabeth Lanz - Max Tidof - Ingrid Burkhard - Erwin Leder - Simone Heher - Günter Waidacher - Hansi Hinterseer - Evamaria Salcher - Christoph Fälbl - Johanna Lindinger - Laura Ferrari - Ernst Griesser - Rafael & Siggi Haider

    April 27

    Helene Fischer

    Helene Fischer wurde am 5. August 1984 in der sibirischen Stadt Krasnojarsk als Russlanddeutsche geboren. Im Jahr 1988 siedelte sie mit ihren Eltern nach Wöllstein in Rheinland-Pfalz aus.

    Bereits in jungen Jahren hatte sie Spaß daran, auf den "Brettern die die Welt bedeuten" zu stehen. Im Anschluss an ihre schulische Ausbildung studierte sie an der Stage & Musical School, welche sie als Musical-Darstellerin mit Diplom verließ. Schon in dieser Zeit hatte Helene Fischer erste Auftritte am Staatstheater in Darmstadt oder dem Volkstheater Frankfurt. Nach dem Abitur absolvierte sie an der Stage & Musical School in Frankfurt am Main ein dreijähriges Studium, das sie mit Diplom als Musicaldarstellerin abschloss. Bereits während ihrer Ausbildung erhielt sie ihre ersten Engagements. Sie trat am Staatstheater Darmstadt in der „Rocky Horror Show“ sowie im Volkstheater Frankfurt in der Schlagerrevue „Fifty-Fifty“ und dem Musicalklassiker Anatevka auf.

    Helene Fischers Mutter sandte eine Demo-CD an den Künstlermanager Uwe Kanthak, der Kontakt mit dem Produzenten Jean Frankfurter aufnahm. Daraufhin erhielt Helene Fischer bei Frankfurter einen Plattenvertrag.

    Ihre Fernsehpremiere hatte Helene Fischer im Winterfest der Volksmusik von Florian Silbereisen in der ARD , in dem sie ihren Single-Titel „Feuer am Horizont“ vortrug.

    Am 3. Februar 2006 erschien Helene Fischers erstes Album Von hier bis unendlich, das unter anderem ihre beiden Singles sowie ein Duett mit Sean Reeves enthält. Die Texte schrieben Irma Holder und Kristina Bach.

    Die Debütsingle "Feuer am Horizont" konnte sie beim "Winterfest der Volksmusik" vorstellen. Das erste Album von Helene Fischer erschien unter dem Titel "Von hier bis unendlich" und wurde ebenfalls im Jahre 2006 veröffentlicht.

    Anfang 2008 wurde sie im Rahmen einer TV-Gala geehrt. Helene Fischer erhielt die Auszeichnung "Krone der Volksmusik 2008" als erfolgreichste Sängerin des Jahres 2007 im Bereich der volkstümlichen Musik. In der selben Sendung erhielt sie für ihr Debütalbum "Von hier bis unendlich" die Platin-Schallplatte verliehen.

    Der nächste Auftritt von Helene Fischer kann am 10.05.2008 im NDR in der Sendung "Das große Wunschkonzert" bewundert werden.

     

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    KSC - Werder Bremen

    Freis und Kapllani treffen

    KSC, Bremen und ein halbes Dutzend Tore

    Karlsruhe - Der KSC hat sich als Stolperstein für Werder Bremen auf dessen Weg in die Champions-League erwiesen. Die Blau-Weißen revanchierten sich in einem attraktiven Spiel mit einem 3:3-Unentschieden zumindest teilweise für die 0:4 Niederlage im Hinspiel in Bremen. Im ausverkauften Wildparkstadion sahen knapp 30.000 Zuschauer bei sommerlichen Temperaturen ein spannendes Spiel, das am Ende durchaus beide Mannschaften für sich hätten entscheiden können. Die Tore für den KSC schossen zweimal Sebastian Freis sowie Edmond Kapllani.

    "Es war ein sehr unterhaltsames Spiel, gleichwohl für uns nicht mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. Aber die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen", bilanzierte Bremen-Coach Thomas Schaaf kurz nach dem Schlusspfiff. Tatsächlich zeigten die Hanseaten in der ersten Hälfte die reiferen Spielanlagen und hätten aufgrund der hochkarätigen Tormöglichkeiten durch Klasnic (6.) und Sanogo (7., 28.) vor der Halbzeit auch höher als 2:1 führen können.

    April 21

    Immer nur lächeln

    Wer nach allen Seiten

    immer nur lächelt,

    bekommt nichts

    als Falten im Gesicht.

    Aleksej Andreevic Arakceev

     

    April 20

    Karlsruhe - Der Botanische Garten

    Karlsruhe - Botanischer Garten

     

    Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach legte 1715 den Grundstein zu einem Lust- und Jagdschloss und begründete damit die spätere Residenzstadt Karlsruhe. Seine Vorliebe für die Gärtnerei war auch der Anlass für die Entstehung des Botanischen Gartens. Der "hochfürstliche Lustgarten" umfasste prachtvolle Orangerien, Gärten mit Blumen- und Glashäusern, Volieren und Grotten. Sein Enkel Karl Friedrich setzte die gärtnerische Tradition fort.

    Nach den Plänen von Friedrich Weinbrenner entstand ab 1808 der neue Botanische Garten. Das Ensemble, das unter Großherzog Friedrich I. von Heinrich Hübsch zwischen 1854 und 1857 umgestaltet wurde, ist in weIMAG0071sentlichen Teilen noch heute erhalten. Die historischen Bauten Kunsthalle, Orangerie, Gewächshäuser, Wintergarten und das moderne Gebäude des Bundesverfassungsgerichts schirmen den Garten vor dem Trubel der Stadt ab. Nach dem ersten Weltkrieg konnten die Gewächshäuser nicht mehr beheizt werden, alte und seltene Pflanzen erfroren oder mussten verkauft werden.

    Nur ein Teil der seltenen Gehölze aus dem 19. Jahrhundert ist erhalten. Dieser Bestand mischt sich heute - nach Zerstörungen im und Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg - mit Neupflanzungen zu einem reizvollem Ensemble.

     

    IMAG0084

    Karlsruhe - Residenz des Rechts

    Rund hundert Jahre nach der Badischen Revolution wurde mit der Ansiedlung der Hohen Gerichte Karlsruhes Tradition als "Residenz des Rechts" begründet. Im Oktober 1950 nahm der Bundesgerichtshof als höchste Instanz in Zivil- und Strafsachen seine Arbeit im ehemaligen Erbgroßherzoglichen Palais auf, und im September 1951 wurde die Fächerstadt Sitz des Bundesverfassungsgerichts, das zunächst im Prinz-Max-Palais untergebracht war. Seither haben die Hohen Gerichte in dieser Stadt eine weltweit angesehene Rechtskultur geschaffen, die die Entwicklung der Bundesrepublik entscheidend mitbestimmt und unseren demokratischen Rechtsstaat gefestigt hat. "Das Recht Bundesverfassungsgericht Bundesgerichtshof

    Bundesanwaltschaft

    der jungen Demokratie hat einen Namen bekommen - Karlsruhe", unterstrich der ehemalige BVG-Präsident Prof. Ernst Benda diese wichtige Rolle der Stadt. Mit keiner anderen Kommune verbindet sich ein solcher Anspruch. "Der Gang nach Karlsruhe" ist zu einem geflügelten Wort geworden. Viele wichtige Entscheidungen tragen das Prädikat "Karlsruher Urteil". Und häufig blickt ganz Deutschland auf diese Stadt, wenn eine höchstrichterliche Entscheidung Normen für unser freiheitlich demokratisches Gesellschaftssystem setzt. "Man sagt Karlsruhe und meint damit den Rechtsstaat", brachte der frühere BGH-Präsident Dr. Walter Odersky diesen Tatbestand auf eine einprägsame Formel.

    Die Wiedervereinigung Deutschlands vom 3. Oktober 1990 stellte Karlsruhes Tradition als "Residenz des Rechts" dann noch einmal in Frage. Sachsen wollte den Bundesgerichtshof nach Leipzig holen, und Thüringen beanspruchte das Bundesverfassungsgericht für Weimar. Der Bundestag hat 1992 einen Antrag aus Sachsen mit großer Mehrheit abgelehnt. Damit war der öffentlichen Diskussion um die Verlegung der hohen Gerichte der Boden entzogen.

    Karlsruhe

    Von der markgräflichen Residenz zur Großherzoglich-badischen Haupt- und Residenzstadt

    Zudem konnte Karlsruhe als Residenzstadt von den verschiedenen badischen Gebietserweiterungen unter Karl Friedrich profitieren. 1771 wurden die beiden badischen markgräflichen Lande nach dem Tode des Markgrafen August Georg von Baden-Baden erstmals seit 1535 wieder vereinigt. Einen erneuten Aufschwung nahm die Stadt nach dem Aufstieg der Markgrafschaft zum Kurfürstentum (1803) bzw. zum Großherzogtum (1806) und den damit verbundenen enormen Landgewinnen: Baden hatte zunächst als Verbündeter Napoleons sein Territorium vervierfacht. Nach dem rechtzeitigen Überwechseln in das Lager der Gegner Napoleons wurden diese Gewinne auf dem Wiener Kongress 1815 bestätigt. Die Bevölkerung war zu diesem Zeitpunkt auf über 15000 angewachsen.

    Der Aufstieg des Landes spiegelte sich in der Stadt wieder: Bereits in den 1770/80er Jahren war der Neubau des Schlosses auf den alten Grundmauern abgeschlossen und Planungen zur Stadterweiterungen erörtert worden. Mit dem Karlsruher Zimmermannssohn Friedrich Weinbrenner fand Karl Friedrich den Baumeister, der seiner Residenz ab 1801 das klassizistische Gepräge gab. Hatte der Gründer der Stadt den Fächergrundriss geplant, so schuf Weinbrenner die bis heute das Bild der Stadt bestimmende Mittelachse vom Schloss über den Markt- und Rondellplatz zum Ettlinger Tor. Sie ist gesäumt von seinen Bauten, u. a. dem Rathaus und der evangelischen Stadtkirche. Über der Gruft des Stadtgründers errichtete er auf dem Marktplatz die Pyramide als Grabmal, das zum Karlsruher Wahrzeichen wurde. Weinbrenners Marktplatz gilt heute noch als "Lehrstück urbaner Raumgestaltung", "als eine der feinsten Leistungen städtebaulicher Kunst".

    Das 1822 eingeweihte Ständehaus.

    Das 1822 eingeweihte Ständehaus.

    Das Großherzogtum Baden war aus einer Vielzahl kleiner und kleinster territorialer Einheiten mit unterschiedlichsten herrschaftlichen, ökonomischen, kulturellen und konfessionellen Traditionen und Strukturen zusammengefügt worden. Es verwundert daher nicht, dass Karlsruhe weniger unbestritten als Landesmetropole akzeptiert wurde als die Residenzen in Bayern oder Württemberg. Gleichwohl hielt der Ausbau der Residenz mit staatlichen Institutionen und repräsentativen Bauten im 19. Jahrhundert unverändert an. Als 1818 nicht die erste, aber die fortschrittlichste von Karl Friedrich Nebenius erarbeitete Verfassung der Zeit für Baden erlassen wurde, bezog das Parlament 1822 den ersten eigenständigen Parlamentsbau Deutschlands, das Ständehaus in Karlsruhe. Die hier tagende Zweite Kammer wurde zum Forum, das durch politische Diskussionen und Reformen das Zusammenwachsen des Großherzogtums maßgeblich förderte. Im Vormärz wuchs dem Parlament stilbildende Kraft für ganz Deutschland zu, es wurde zur "Wiege der deutschen Demokratie". Die Forderungen nach mehr politischer Mitsprache, Pressefreiheit, Trennung von Justiz und Verwaltung, Öffentlichkeit und Mündlichkeit von Justizverfahren sowie der Aufhebung von Frohnden und Zehnten wurden hier drängender gestellt, leidenschaftlicher diskutiert und unbeugsamer vertreten als sonst in Deutschland. Zu den viel beachteten Diskussionen zählten auch jene zur erstmals gestellten sozialen Frage, zur Judenemanzipation und nicht zuletzt zur deutschen Einheit. Entsprechend brach sich die Revolution 1848/49 kaum irgendwo auf deutschem Boden so heftig Bahn wie in Baden, wo in Karlsruhe 1849 die erste, wenn auch nur kurzfristige und durch preußische Truppen niedergeschlagene Republik Deutschlands, bestand. Mit dem Beginn einer neuen liberalen Ära unter dem seit 1852 herrschenden Großherzog Friedrich I. in den 1860er Jahren gewann das Karlsruher Ständehaus und die hier bis 1871 praktizierte Abhängigkeit der Regierung vom Vertrauen des Parlaments noch einmal nationale Aufmerksamkeit. Das in dieser Zeit geschaffene Gerichtsverfassungsgesetz gilt als Meilenstein in der Rechtsgeschichte, da es erstmals die Möglichkeit eröffnete, verbriefte individuelle Rechte der Bürger gegenüber Rechtsverstößen des Staates einzuklagen.

    Buran auf dem Weg nach Speyer

    Raumfähre Buran

    Auf dem Rhein nach Speyer

    Ihren letzten Weg tritt die Buran auf dem Rhein nach Speyer an (Foto: pr)

    Speyer - "Ideen brauchen Raum - Attraktionen brauchen Platz" - Unter diesem Motto entsteht derzeit im Technik Museum Speyer eine neue Raumfahrthalle mit 9.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf drei Ebenen. Das absolute Highlight in der neuen Halle wird das Space Shuttle Buran mit der Raumfahrtausstellung "Apollo and Beyond", die die Geschichte und die Zukunftsvisionen der amerikanischen und russischen Raumfahrt anschaulich präsentiert.

    Die Eröffnung der neuen Halle ist für Sommer 2008 geplant. Das Highlight der Ausstellung, die insgesamt 36,37 Meter lange Raumfähre Buran wurde 1988 in die Erdumlaufbahn geschossen, legte zwei Erdumrundungen zurück, und wurde in Kasachstan wieder sicher gelandet. Die Buran 002, die jetzt ins Museum kommt, wurde während der "Olympischen Spiele" 2000 in Sydney und anschließend in Bahrain ausgestellt und nun von den Technik Museen Sinsheim und Speyer erworben.

    Anfang März 2008 wurde die Buran in Bahrain auf ein Hochseeschiff mit Ziel Rotterdam verladen. Von dort wird das Shuttle dann rheinaufwärts auf einem Lastenponton nach Speyer gefahren. Am gestrigen Donnerstagabend erreichte der Transport nun den Mainzer Hafen. Aufgrund des großen Interesses gab es an den Uferstraßen und auf den Brücken in Mainz zahlreiche Verkehrsbehinderungen. Über Worms führt der letzte Weg der Raumfähre auf dem Rhein nach Speyer. Dort erwartet die Polizei rund 20.000 Schaulustige am Rheinufer. Da die Polizei ab dem Nachmittag die Zufahrtswege von der B39 zum Museum und zum Naturhafen abriegeln wird, empfiehlt es sich, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, wenn man die Buran sehen möchte. (ps/mia)

    April 06

    Was ist nur los??

    In letzter Sekunde verpatzt

    Keine Punkte für den KSC

    Bielefeld - Bittere Niederlage für den Karlsruher SC und besonders für Keeper Markus Miller. 90 Minuten konnte er seinen Kasten bei Arminia Bielefeld mit unglaublichen Paraden sauber halten. In der Nachspielzeit patzte der Torwart und besiegelte die 0:1-Niederlage, die allerdings für die Gastgeber hochverdient war.

    April 05

    Frühling

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    Frühling

     

    Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
    Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
    Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
    "Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!"

    Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
    Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
    Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
    "Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!"

    Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
    Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
    Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
    "Der Frühling, der Frühling!" - da wußt' ich genug!
    Heinrich Seidel

    April 03

    Karlsruhe

    Karlsruhe im 18. Jahrhundert

    Dank großzügiger Aufnahmebedingungen für Neubürger wuchs die Stadt zunächst zufriedenstellend, 1719 waren es fast 2.000 Einwohner. Verbrieft wurden erstmals in einer Residenzstadt Freiheit zur Ausübung aller im Reich tolerierten Religionen, darüber hinaus Freiheit von Leibeigenschaft und Frondiensten, ein Bauplatz nebst Baumaterial, Steuerfreiheiten, eine bürgerliche Gerichtsbarkeit sowie ein Anhörungs- und Vorschlagsrecht für alle Bürger. Weniger weit reichende Privilegien hat es zu dieser Zeit auch in anderen Städten gegeben, aber kein Privilegienbrief war bisher mit solcher Publizität verbreitet worden. Als Druckschrift fand er Verbreitung außerhalb Badens und erschien auch in französischen Zeitungen. Die Neubürger kamen denn auch zu 50% aus Orten mit mehr als 100 km Entfernung, 18% stammten von außerhalb des Reiches, vor allem aus Frankreich, der Schweiz, aber auch aus Italien und Polen.

    Schloß, Gartenansicht, 1783.

    Schloß, Gartenansicht, 1783.

    Die Stadt wuchs nach den Anfangserfolgen nach ihrer Gründung nur langsam, um 1750 zählte sie gerade mal rund 2.500 Einwohner. Es bedurfte eines dem Fortschritt zugewandten Fürsten mit Fortune, um der Stadtgründung im Wald zukunftsweisende Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Markgraf Karl Friedrich, der Enkel des Stadtgründers und sein unmittelbarer Nachfolger, trat nach einem vormundschaftlichen Interregnum 1746 die Regentschaft an und übte sie zum Segen der Stadt bis 1811 aus. Karl Friedrich gilt als herausragender Vertreter des aufgeklärten Absolutismus. Das spiegelte sich wieder in der Förderung des Unterrichtswesens, der bürgerlichen Rechtspflege, der Aufhebung der Folter (1767) und der Leibeigenschaft (1783) wie im Judenedikt (1806), das den Juden den Weg der Emanzipation wies. Der Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes dienten der Bau von Landstraßen, Kanälen und die Anlage landwirtschaftlicher Musterbetriebe. Zusammen mit Markgräfin Karoline Luise erwarb er der Karlsruher Residenz den Ruf eines "Musenhofes", der der Bedeutung des kleinen Landes weit voraus war. Das Fürstenpaar zählte zu seinen Gästen Voltaire, Herder, Lavater, Goethe, Klopstock, Gluck und Wieland. Es schuf so ein von geistiger Freiheit geprägtes Klima, wie es der Tradition der Oberrheinregion, in der sich unterschiedliche geistige und kulturelle Strömungen überlagerten und gegenseitig beeinflussten, entsprach.